Webflow allgemein

Webflow Preise einfach erklärt – Webflow pricing

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Die Preisstruktur von Webflow ist eigentlich simpel - und doch kann sie auf den ersten Blick etwas verwirrend sein. Vielen ist gerade zu Beginn bei der Arbeit mit Webflow nicht klar, welches Paket sie eigentlich buchen  müssen, um die Leistung zu bekommen, die benötigt wird. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie die Webflow Preise aufgebaut sind und was Webflow am Ende des Tages dich und/oder deine KundInnen kostet.

Was kostet Webflow: Site plans, Account plans und kostenfreie Version

Ich habe das Gefühl, dass das Komplizierteste am Webflow Pricing die Aufteilung in Site plans und Account plans ist. Aktuell hast du auf der Webflow Pricing Site die Wahl zwischen diesen beiden Modulen. Plus: Einen Button (View Dashboard), der unter Webflow Free zu finden ist. Ich erkläre dir erstmal den Unterschied zwischen diesen drei Varianten.

Kostenfreie Version: Jeder kann for free mit Webflow starten!

Der Button View Dashboard ist für dich zu Beginn spannend. Etwa, wenn du gerade meinen Webflow Onlinekurs absolvierst und erstmal das Tool testen möchtest. Das geht nach Klick auf den Button und einer kurzen Registrierung nahezu uneingeschränkt.

Webflow stellt dir unter der kostenlosen Testversion schon einige Features zu Verfügung, damit du einen bestmöglichen Einblick in das System bekommst.

Mit der kostenfreien Webflow Testversion hast du folgende Möglichkeiten:

  • Du kannst zwei Projekte anlegen
  • Du kannst den Webflow Designer nutzen
  • Du kannst erste Unterseiten anlegen
  • Du kannst maximal 20 Webflow CMS Kollektionen mit maximal 50 Items anlegen (z.B. 50 Blogbeiträge)
  • Du kannst deine Seite unter einer kostenlosen webflow.io Domain veröffentlichen
  • Den Webflow CDN Server nutzen und deine Website Assets wie Bilder hochladen

Was du mit der kostenlosen Webflow Testversion nicht kannst:

  • Code exportieren
  • Die Seite mit einer eigenen Domain verknüpfen
  • Mehr als 20 CMS Kollektionen anlegen
  • Ein paar Elemente innerhalb des Designers kann man nicht nutzen. Z.B. die Embed Komponente, mit der du eigenen Code integrieren kannst.

Webflow Site plans: Sobald du reale Projekte umsetzt

Sobald du zusammen mit deinen KundInnen arbeitest - oder auch einfach nur ein Projekt für eine/n KundIn erstellst - musst du dich für den passenden Site plan entscheiden (Site-Plan Übersichtsseite aufrufen). Als einfache Faustformal gilt: Ein Site plan = ein Website Projekt.

Das heißt: Theoretisch könntest du eine Webflow Website auch mit der kostenfreien Webflow  Testversion bauen (wenn natürlich nur mit eingeschränkter Funktionalität). Doch spätestens wenn du die Website veröffentlichen möchtest, so dass sie über eine Domain zu erreichen ist, brauchst du zwingend einen Site plan.

Tipp: Ich erstelle für jeden neuen Kunden einen neuen Account bei Webflow. So kann ich erstmal in Ruhe im kostenfreien Modus die Seite anfangen aufzubauen - und später dann den passenden Site plan hinzufügen. Das geht über Project Settings → Hosting → Site plans.

Für welchen Site plan du dich dann entscheidest, hängt von dem Projekt ab, das du realisieren möchtest. Den Umfang des entsprechenden Site plans entnimmst du der Webflow Pricing Übersicht, die du auch unter Project Settings → Hosting findest:

Die Webflow Website Preise Übersichtsseite, die du unter Project Settings → Hosting findest

Üblicherweise reicht der Basic Plan für nicht-dynamische Seiten aus. Der CMS Plan ist immer dann die richtige Wahl, wenn dynamisch immer wieder neue Artikel oder anderer neuer Content hinzugefügt werden soll. Etwa, wenn man einen Blog auf der Website einbindet oder FAQs hinzufügen möchte. Eine Übersicht, wann das CMS Sinn für dein Projekt macht und wann nicht, habe ich dir in diesem Beitrag zusammengefasst: Das Webflow CMS: Ein umfangreicher Einblick in die Funktionen.

Webflow Account plan: Wann benötige ich das?

Wenn du als Designer einfach nur Bock hast, mit Webflow zu trainieren oder du mehrere Projekte mit einem Account betreuen willst, sind die Account plans von Relevanz für dich (Account-Plan Übersichtsseite aufrufen).

Der Starter plan ist die kostenfreie Webflow Version, von der ich bereits weiter oben in diesem Beitrag gesprochen habe. Zum Üben reicht das komplett aus.

Mit einem Starter plan kannst du zwei Projekte anlegen. Sollte dir das nicht ausreichen und du weiter mit Webflow üben wollen, verwende einfach eine andere E-Mail Adresse, mit der du dich erneut für den Starter plan freischaltest.

Wichtig: Du bist in den kostenfreien Projekten in der Anzahl der Unterseiten beschränkt. Für z.B. einen One Pager reicht der Starter plan aber völlig aus.

Wann benötige ich einen Webflow Eommerce plan?

Neben den Site plans und Account plans hast du die Möglichkeit, einen Ecommerce plan zu wählen. Dieses Paket benötigst du nur, wenn du einen Online Shop für dich oder deine KundInnen baust. Welchen Ecommerce plan du benötigst, erklärt dir Webflow in deinem Projekt.

Zusammenfassung: Wann benötige ich einen Site plan? Wann brauche ich einen Account plan?

Wenn du mit realen Kunden arbeitest, brauchst du immer einen Site plan. Nur damit ist es möglich, die Website später live zu schalten bzw. mit einer Domain zu verknüpfen. Diese Domain muss man bei einem anderen Anbieter kaufen. Webflow verkauft selber keine Domains.

Ein Account plan ist für dich nur interessant, wenn du mehrere Projekte unter einem Account anlegen möchtest (mehr als zwei). Oder einfach nur eine Website mit Webflow baust, um anschließend den Code zu exportieren. Manche Freelancer erstellen auch keinen eigenen Webflow Account für ihre Kunden, sondern legen das Website Projekt in ihrem Dashboard an. Anschließend nutzen sie Client-Billing um jährlich ein bisschen was extra zu verdienen.

Du kannst in Webflow den HMTL Code deiner Seiten exportieren. Allerdings nur, wenn du dich für einen bezahlten Account Plan oder Site Plan entscheidest. Mit dem kostenlosen Starter plan ist das nicht möglich. Die Möglichkeit des Code-Exports ist super, wenn du für deine KundInnen mit Webflow Seiten baust, die später aber unabhängig von Webflow auf einem anderen Server gehostet werden sollen. Den Code kannst du dann an einen Entwickler weiterleiten, der ihn dann etwa an WordPress anbindet.

Lohnt sich Webflow für Freelancer? Was bekommt man für die Kosten?

Meiner Meinung nach lohnt sich Webflow für Designer - die mit dem Tool Website-Projekte für ihre KundInnen realisieren - immer. Denn: Der Site plan wird durch den Kunden gezahlt. Nicht durch dich.

Meines Erachtens sind die Webflow Preise sehr fair. Auch wenn man den Vergleich zu anderen Hosting Anbietern zieht. So bekommst du bei Webflow für umgerechnet derzeit 12 US-Dollar monatlich (die Zahlweise erfolgt jährlich) 50 GB  Bandbreite, 100 Unterseiten und die Performance für 25.000 Website-Besucher. Das reicht für kleine und mittelgroße Projekte komplett aus. Und da ist alles drin - außer einer Domain, die du bei einem externen Anbieter kaufen musst). Zudem gehören die CDN Server von Webflow zu den schnellsten der Welt.

Zum Vergleich: Bei DomainFactory zahlst du für 25 GB 7,90 Euro und für 100 GB 14,90 Euro.

Aber der größte Vorteil, warum es für viele Kunden keine Rolle spielt, ob sie ein paar Euro mehr im Monat bei Webflow zahlen, ist das unkomplizierte bearbeiten der Seite und die kostenlosen Updates. Bei Webflow musst du dich als Freelancer, genauso auch als Kunde NIE um ein CMS oder Plugin Update kümmern. Du hast immer die aktuellste Version! Sobald Webflow etwas neues rausbringt oder es mal ein Sicherheits-Update gibt, hast du es sofort.

Beitrag Empfehlung: Sind Webflow Webseiten sicher?

Es lohnt sich immer - egal ob bei den Account plans oder den Site plans - die jährliche Zahlweise zu wählen. Das kommt dich oder deine KundInnen deutlich günstiger, als die monatliche Bezahlung.

Mach dich einfach mal mit den Webflow Preisen vertraut und vergleiche gerne mit anderen Anbietern. Du wirst sehen, das Webflow vergleichsweise günstig abschneidet.

Wenn das deine Kunden nicht überzeugt, zeige ihnen einfach mal, wie einfach sie direkt auf ihrer Seite visuell Inhalte bearbeiten können. Ohne kompliziertes Backend-Login. Das ist meistens der Moment, wo es bei viele klick macht, weil einfach jeder in einem Unternehmen sofort mit Webflow klar kommt. Hier ist ein Beispiel:

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Projekt im Webflow Designer öffnen
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